Dishwasher No 1 ist erschienen

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2 Antworten auf „Dishwasher No 1 ist erschienen“


  1. 1 Chris 19. Januar 2010 um 12:39 Uhr

    Gute Initiative! Allerdings habe ich mich ein wenig gewundert, dass nur Studierende angesprochen werden. Das Phänomen (des Klassismus) geht m.E. weit darüber hinaus und begleitet einen auch noch nach der Uni bzw. in der Schule etc…Eure Artikel gehen ja auch darüber hinaus wie z.B. der Artikel über die reaktionären Schulreformverhinderer in Hamburg zeigt. Ich hoffe sehr, dass dem Thema in zukünftigen Debatten um strukturelle Benachteiligungen ein größerer Platz eingeräumt wird. Fühle mich da fast immeer alleine auf weiter Flur. Auch das ist nicht zufällig so.

  2. 2 Administrator 19. Januar 2010 um 13:38 Uhr

    Hallo Chris

    Danke für den Hinweis. Im Editorial heißt es „für studierende Arbeiterkinder (und soche, die es werden wollen)“. Natürlich sprechen wir auch Schüler_innen an. Und auch Studierende mit einer sogenannten „niedrigen“* sozialen Herkunft, die ihr Studium abgebrochen haben oder trotz Abschluss keinen angemessenen Job finden und auch Lehrende mit einer Herkunft aus einem „bildungsfernen Milieu“* zählen wir direkt zu denen, mit denen wir besonders gerne über Klassismus diskutieren möchten.

    Aufgrund der Finanzierung des Magazins aus unserem AStA-Etat müssen jedoch weitgehend Bezüge zur Bildungspolitik bestehen. Wir verstehen unsere Initiative für das Projekt „The Dishwasher“ nur als Anschub. Sollte es bundesweit auf Resonanz stoßen, könnte die Redaktion erweitert und ein alternatives Finanzierungsprojekt entwickelt werden. Dann könnte man, wenn man wollte, auch den Fokus auf die Hochschulpolitik verlassen.
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    * sprachlich ist eine Selbstkennzeichnung zumeist nahe an diskriminierenden Formulierungen: „niedrige Herkunft“, „bildungsfernes Milieu“, „sozialschwache Familie“, „unterprivilegierte Schichten“… wahrscheinlich liegt es daran, dass häufiger andere über uns sprechen als wir selber.

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