Verhandlungen um Schulreform in Hamburg gescheitert

Die Verhandlungen zwischen dem Senat und der Initiative „Wir wollen lernen“ in Hamburg sind gescheitert. Konkret ging es um die Verlängerung der Grundschulzeit von vier auf sechs Jahre und die Abschaffung des „Elternwillens“ bei der Entscheidung, auf welche Schule die Kinder nach der sechsten Klasse sollen.

Laut ersten Zeitungsberichten ist der schwarz-grüne Senat bereit, auch mit der SPD und Linkspartei über Veränderungen der Schulreform zu diskutieren. Insbesondere soll es hier um die Abschaffung der Elternentscheidung gehen.

Verschiedene Untersuchungen unterstreichen, dass Lehrerentscheidungen über den Übergang nach der vierten Klasse Kinder aus den sogenannten „unteren Schichten“ benachteiligen und Kinder aus den hohen Dienstklassen privilegieren. Eine noch größere Privilegierung von Kindern aus den hohen Dienstklassen findet jedoch statt, wenn die Eltern selbst entscheiden können.

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