Bachelor-Studium: Studierende beklagen Arbeitsbedingungen

Das Ergebnis einer Studie der Hochschule Konstanz im Auftrag des BMBF: Viele Studierende beklagen die Arbeitsbedingungen an ihren Hochschulen. Bemängelt werden neben eine zu große Stofffülle, organisatorische Probleme und zu wenig Betreuung durch Dozent_innen im System der Bachelor-Studiengänge. Die Studierenden wünschen sich mehr Rückmeldungen über ihre Leistungen von den Professor_innen, 68 Prozent haben selten oder nie Kontakt zu ihren Dozent_innen.
Die Studie liegt im Internet noch nicht vor. Daher ist noch nicht klar, ob die Studie in der Befragung der 17.000 Studierenden auch die soziale Herkunft abgefragt hat. Aus vergangenen Studien wissen wir, dass Studierende mit einer sogenannten „niedrigen“ sozialen Herkunft Fachkulturen bevorzugen, in denen eine größere Nähe zwischen Dozent_innen und Studierenden gegeben ist. Zudem belegt die Studie „Bestellt und nicht abgeholt“ von Lars Schmitt, dass für sogenannte „bildungsferne“ Studierende der Kontakt zu Lehrenden wichtig ist.
Nach der Aussage des Bildungsforschers Tino Bargel fürchten viele Studierende beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium Ungerechtigkeiten und Soziale Selektion.

Eine Auswahl der relevanten Passagen zum Thema Soziale Selektion findet sich hier: http://dishwasher.blogsport.de/2010/02/18/bachelor-studie-auswertung-nach-fragen-sozialer-selektivitaet/

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