Archiv für April 2010

Taz-Kongress: „Welche Uni wollen wir Akademikerkinder?“

Ich habe mir erlaubt, eine Polemik im Freitag-Blog über den taz-Kongress zu schreiben. Ihr findet ihn hier:
Taz-Kongress: Welche Uni wollen wir Akademikerkinder?

Heimkinder beschuldigen Bischof Mixa

Verschiedene ehemalige Heimkinder beschuldigen Bischof Mixa, von ihm und von Nonnen in den 70er Jahren mehrfach ins Gesicht geschlagen zu worden sein. Ein Audio-Beitrag von Bayern 3 mit dem Originalton eines ehemaligen Heimkindes:
http://www.br-online.de/bayern3/bayern-3-der-mittag/mixa-pruegel-heimkinder-ID1270037301039.xml
Bereits in der Weimarer Republik berichtete Otto Rühle in seinem Buch „Zur Psychologie des proletarischen Kindes“ davon, dass Lehrer und Aufsichtspersonen Kinder mit einer „niedrigen sozialen Herkunft“ sehr viel häufiger prügelten als Kinder aus privilegierten Elternhäusern.

Howard Zinn: Klassenbewusst aufwachsen

Von Andreas Kemper

2006 besuchte ich in New York eine Veranstaltung, in der verschiedene bekannte Menschenrechtsaktivist_innen Texte vortrugen aus der Geschichte der Vereinigten Staaten. Diese Texte hatte Howard Zinn zusammengestellt, der Autor von „Eine Geschichte des amerikanischen Volkes“. Es waren vergessene Texte von aus dem Alltagsbewusstsein verdrängten Kämpfen, beginnend mit der Gewalt von Kolumbus gegen die Arawak-Indianer_innen, über die Kämpfe gegen Sklaverei, Kämpfe der Frauenbewegung, Erzählungen aus den Stonewall-Riots und den Anti-Vietnamkriegs-Aktivitäten. Mir ging es so wie den vielen anderen im Saal, ich war sehr berührt. Im Folgenden zitiere ich eine Passage aus Howard Zinns Autobiographie „Schweigen heißt Lügen“, in der er von seinem klassenbewussten Aufwachsen in Brooklyn erzählt. (mehr…)




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