Workshop: Macht und Ohnmacht im Studium – wie setze ich mich besser durch?

03.07. Workshop für studierende Arbeiterkinder:

Macht und Ohnmacht im Studium – wie setze ich mich besser durch?
Die Bildung findet von Anfang an in einem bestimmten “Machtfeld” statt. Schüler aus akademischen, bildungsnahen Familien haben oft außerschulische kulturelle Lernorte und setzen sich so in der Schule besser durch. An der Uni setzt sich das fort: Die einen sind lockerer und souveräner, studierende Arbeiterkinder sind oftmals in der Sphäre der Universität zurückhaltender und haben mehr Probleme, ihre Rolle zu finden. Dies schlägt sich auf das Verhältnis zu den Hochschullehrern ebenso nieder wie auf zukünftige Karrieremöglichkeiten. Manchmal haben Arbeiterkinder das Gefühl, trotz hoher Kompetenz und großem Interesse nicht so wahrgenommen zu werden.
Wir wollen das soziale Kraftfeld erforschen, in dem Bildung stattfindet und unsere eigenen Handlungsmöglichkeiten darin ausloten. Der Workshop soll einen Motivationsschub fürs Studium geben, indem wir Verhaltensweisen erproben, mit denen wir uns besser durchsetzen können. In jedem Seminar findet “Mikropolitik” statt, auch da geht es um Anerkennung und im Machtverhältnisse, in denen wir uns behaupten müssen. Außer dem gemeinsamen Austausch und praktischen Übungen werfen wir auch einen Blick in die wissenschaftliche Literatur zu dem Thema. Das alles in entspannter Atmosphäre mit Mittagspause und Kaffeetrinken.
Den Begriff “Arbeiterkinder” gebrauchen wir hier in einem sehr umfassenden Sinne, angesprochen sind alle, in deren Herkunftsfamilien akademische Bildung keine Tradition hat und die ihr “Integrationsgefühl” an der Uni verbessern wollen.

Ort: Internationales Zentrum die Brücke, Wilmergasse 2

Datum: Samstag, 3. Juli

Uhrzeit: 10 – 18 Uhr (mit ausreichend Pausen, Mittagessen und Kaffeetrinken)

Pädagogische Leitung: Tobias Fabinger

Eine Vertiefung zum selben Thema findet am darauf folgenden Samstag, am 10. Juli, statt.

Weitere Veranstaltungen des Fikus-Referates:

Dienstag 08.06. Bildungsstreik-Camp (Raum ist dort zu erfragen) Fikus-Referat: „Bildungsbenachteiligung – Klassenkampf von oben?“

Mittwoch 16.6. im AStA 19 Uhr: Vollversammlung der finanziell und kulturell benachteiligten Studierenden

Mittwoch 30.6. Hörsaal S9 (im Schloss, Münster) 18 Uhr: Vortrag von Lars Schmitt (Marburg): „Gehör ich überhaupt hierher?“

Donnerstag 08.07. S9 18 Uhr: Vortrag mit Michael Hartmann: Leistungsgesellschaft – ein Mythos?

Samstag, 10. 07., 10 – 18 Uhr: Workshop: „Macht und Ohnmacht im Studium – wie setze ich mich besser durch?Teil 2: Vertiefung – Praxis und Kommunikationsmodelle“, Ort: Internationales Zentrum die Brücke, Wilmergasse 2 Münster, Pädagogische Leitung: Tobias Fabinger, (auf Wunsch auch Teilnahmebescheinigung als Fortbildung)

Freitag, 16. 07., 14 – 19 Uhr: Workshop: „Wie finde ich das passende Berufsfeld? Wie setze ich mich in Berufsfeldern durch? Erfahrungsaustausch und Entwicklung von Perspektiven“, Ort: AStA Uni Münster, Plenumsraum (Schlossplatz 1, das kleine Gebäude links vorm Schloss), Pädagogische Leitung: Tobias Fabinger

Samstag, 17. 07., 10 – 18 Uhr: Workshop: „Das Studium und ich – Biographie, Identität und wissenschaftliche Bildung“, Internationales Zentrum die Brücke, Wilmergasse 2 Münster, Pädagogische Leitung: Tobias Fabinger

http://kompetenzzentrum.blogsport.de/

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2 Antworten auf „Workshop: Macht und Ohnmacht im Studium – wie setze ich mich besser durch?“


  1. 1 Veranstaltung: Michael Hartmann: Leistungsgesellschaft – ein Mythos? « Dishwasher Pingback am 31. Mai 2010 um 17:09 Uhr
  2. 2 Veranstaltung: Lars Schmitt: „Gehör ich überhaupt hierher?“ « Dishwasher Pingback am 31. Mai 2010 um 17:10 Uhr
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