Aufgeschnappt: „Armut soll sich nicht reproduzieren!“

Die Stuttgarter Zeitung vom 11.06.2010 berichtete, dass JungLiberale ein Flugblatt mit folgender Mitteilung verteilten:
„Streichung des Elterngelds für ALG-II- Empfänger, denn Armut soll sich nicht reproduzieren! Streichung des Heizkostenzuschusses für Wohngeldempfänger, damit alle ökologischer und effizienter Heizen!“ Der Landesverband der JungLiberalen distanziert sich mit einer Presseerklärung. In der FDP scheinen aber tatsächlich Heinsohns Thesen diskutiert zu werden: FDP-Forum Inzwischen sieht sich die Stuttgarter Zeitung als Opfer eines Täuschungsmanövers.

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2 Antworten auf „Aufgeschnappt: „Armut soll sich nicht reproduzieren!““


  1. 1 Carl 12. Juni 2010 um 14:43 Uhr

    Angeblich waren das gar keine jungen liberalen. Sie sagen sie seien opfer eines Täuschungsmanövers geworden: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2521630_0_9223_-junge-liberale-opfer-von-taeuschungsmanoever.html

  2. 2 Andreas 13. Juni 2010 um 12:03 Uhr

    Wobei ich die Distanzierung nicht verstehe. Sie unterstützen den Regierungsbeschluss, zum erstenmal seit fünfundzwanzig Jahren die Erziehungsbeihilfe für arbeitslose Eltern zu streichen – in Zeiten einer zunehmenden grassierenden Kinderarmut. Die 1.800 Euro werden nicht angetastet. Da gehts doch darum, dass die Armen sich nicht reproduzieren. Oder hat die F.D.P. sich irgendwann von der Aussage Daniel Bahrs distanziert: „In Deutschland bekommen die Falschen die Kinder.“?
    „Armut ist in erster Linie ein Freiheitsproblem.“ ist die Kernaussage in der aktuellen Distanzierung.

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