Comments on: Erfahrungsbericht: „Die Bauernstimme“ oder „Schulden macht man nicht“ http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/ Das Magazin für studierende Arbeiterkinder Thu, 27 Jan 2022 23:49:21 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: die glucke gratuliert: 10 Jahre berührende Bücher über Bauernkinder ¦ dieglucke http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-21790 Sun, 10 Nov 2013 10:26:44 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-21790 [...] Bernd Hüttner wuchs selbst auf einem Bauernhof auf und hat in einem Beitrag im 2009 erschienen Band über Bauernsöhne darüber geschrieben http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/ Das könnte Sie auch interessieren:dasThema: Frauenarmut in Bremen IIKultur im Stadtteil: HuckelRita wiederbelebtnetzWelt: Sandbilder am Strand  Von unserem Autor Bernd Hüttner Ich habe den Überblick verloren, wie viele Bücher über das Leben von der Landwirtschaft geborenen Frauen Ulrike Siegel mittlerweile veröffentlicht hat. Weit vor dem... Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Aktuell, Allgemein, weiblicheWelt, Welten von dieGlucke. Permanenter Link des Eintrags. [...] […] Bernd Hüttner wuchs selbst auf einem Bauernhof auf und hat in einem Beitrag im 2009 erschienen Band über Bauernsöhne darüber geschrieben http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/ Das könnte Sie auch interessieren:dasThema: Frauenarmut in Bremen IIKultur im Stadtteil: HuckelRita wiederbelebtnetzWelt: Sandbilder am Strand  Von unserem Autor Bernd Hüttner Ich habe den Überblick verloren, wie viele Bücher über das Leben von der Landwirtschaft geborenen Frauen Ulrike Siegel mittlerweile veröffentlicht hat. Weit vor dem… Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Aktuell, Allgemein, weiblicheWelt, Welten von dieGlucke. Permanenter Link des Eintrags. […]

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by: Lara http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-12295 Wed, 30 May 2012 07:17:45 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-12295 Sehr schöner Artikel. Danke dafür. Komme selber vom Dorf. Aber ein kleiner Tipp: Ein wenig Formatierung im Text verbessert das Lesen - war teilweise ganz schön anstregend so ganz ohne Zwischenüberschriften und Absätzen ;) LG aus Hamburg Sehr schöner Artikel. Danke dafür. Komme selber vom Dorf.
Aber ein kleiner Tipp: Ein wenig Formatierung im Text verbessert das Lesen – war teilweise ganz schön anstregend so ganz ohne Zwischenüberschriften und Absätzen ;)
LG aus Hamburg

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by: Ingo de Austria http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-6548 Wed, 21 Sep 2011 21:28:56 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-6548 Hallo! Der Text gefällt mir sehr gut, nicht zuletzt weil ich auch ein Bauernkind bin. Hallo!
Der Text gefällt mir sehr gut, nicht zuletzt weil ich auch ein Bauernkind bin.

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by: bernd http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-2160 Sat, 15 Jan 2011 14:03:23 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-2160 hallo Carl meine Autorenbiografie steht hier auf dieser Seite - eine Autobiographie ist was anderes, die gibt es nicht (noch nicht, mal sehen :-)) hallo Carl
meine Autorenbiografie steht hier auf dieser Seite – eine Autobiographie ist was anderes, die gibt es nicht (noch nicht, mal sehen :-) )

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by: Carl http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-803 Mon, 28 Jun 2010 12:49:11 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-803 @ Bernd: Wo finde ich denn das Manuskript deiner Autobiographie oder habe ich das übersehen? @ Bernd: Wo finde ich denn das Manuskript deiner Autobiographie oder habe ich das übersehen?

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by: Bernd http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-784 Sat, 19 Jun 2010 05:22:14 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-784 Ich habe zum Thema "radikale Linke und Alltag" weitere Texte publiziert. Da wäre http://www.copyriot.com/diskus/05-3/text06.htm und dann der Text "When I´m 44 – Kinder, Altwerden und das linke Leben" in arranca! #33: Andere Umstände - zwischen Rebellion und Rente (http://arranca.org/ausgabe/33), der ist aber noch nicht online. Ich habe zum Thema „radikale Linke und Alltag“ weitere Texte publiziert. Da wäre http://www.copyriot.com/diskus/05-3/text06.htm und dann der Text „When I´m 44 – Kinder, Altwerden und das linke Leben“ in arranca! #33: Andere Umstände – zwischen Rebellion und Rente (http://arranca.org/ausgabe/33), der ist aber noch nicht online.

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by: Bernd http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-780 Fri, 18 Jun 2010 07:13:58 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-780 Ich stelle hier noch gerade und erst recht nach der Lektüre von http://dishwasher.blogsport.de/2010/05/28/die-politische-linke-und-die-arbeiter-und-studierenden-arbeiterkinder/ das Manuskript meiner Autorenbiografie zu dem Artikel ein, Stand Mai 2009). Im Buch ist das dann auf ein Drittel gekürzt erschienen, dafür enthält der gedruckte Artikel auch einige Fotos :-) Der 1966 geborene Bernd Hüttner wächst in Nordwürttemberg auf einem bäuerlichen Gemischtbetrieb auf. Seine leibliche Mutter stirbt, als er neun Jahre alt ist - die neue Mutter kommt aus der „Stadt“ und gab für ihre zweite Heirat den Beruf als Grundschullehrerin auf. Seinen Zivildienst macht er auf einem Bio-Milchviehbetrieb, danach studiert er Verwaltungswissenschaft in Konstanz/Bodensee und ab 1992 Politikwissenschaft in Bremen. Danach arbeitet er Teilzeit in verschiedene Projekten im Bereich Landwirtschaft und Regionalentwicklung. Hüttner hat zwei Kinder, für die er auch bewusst und lange in Erziehungszeit war. Seit seiner Jugend ist Hüttner in der undogmatischen radikalen Linken engagiert, er publiziert regelmäßig in Zeitschriften und Internetangeboten, macht Tagungen und Bücher und hält Vorträge. Seit 2007 organisiert er beruflich politische Bildung, als Regionalmitarbeiter Bremen und Koordinator des Gesprächskreises Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Er ist parteilos, aber Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand der LINKEN. Ich stelle hier noch gerade und erst recht nach der Lektüre von http://dishwasher.blogsport.de/2010/05/28/die-politische-linke-und-die-arbeiter-und-studierenden-arbeiterkinder/ das Manuskript meiner Autorenbiografie zu dem Artikel ein, Stand Mai 2009). Im Buch ist das dann auf ein Drittel gekürzt erschienen, dafür enthält der gedruckte Artikel auch einige Fotos :-)

Der 1966 geborene Bernd Hüttner wächst in Nordwürttemberg auf einem bäuerlichen Gemischtbetrieb auf. Seine leibliche Mutter stirbt, als er neun Jahre alt ist – die neue Mutter kommt aus der „Stadt“ und gab für ihre zweite Heirat den Beruf als Grundschullehrerin auf. Seinen Zivildienst macht er auf einem Bio-Milchviehbetrieb, danach studiert er Verwaltungswissenschaft in Konstanz/Bodensee und ab 1992 Politikwissenschaft in Bremen. Danach arbeitet er Teilzeit in verschiedene Projekten im Bereich Landwirtschaft und Regionalentwicklung. Hüttner hat zwei Kinder, für die er auch bewusst und lange in Erziehungszeit war. Seit seiner Jugend ist Hüttner in der undogmatischen radikalen Linken engagiert, er publiziert regelmäßig in Zeitschriften und Internetangeboten, macht Tagungen und Bücher und hält Vorträge. Seit 2007 organisiert er beruflich politische Bildung, als Regionalmitarbeiter Bremen und Koordinator des Gesprächskreises Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Er ist parteilos, aber Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand der LINKEN.

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by: Bernd http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-778 Wed, 16 Jun 2010 04:37:07 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-778 Mein Text stammt aus dem Buch "Boden unter den Füssen. Bauernsöhne erzählen ihre Geschichte", herausgegeben von Ulrike Siegel (Landwirtschaftsverlag Münster 2009). Ulrike Siegel hat auch drei Bücher mit Texten von Bauerntöchtern publiziert. Mein Text stammt aus dem Buch „Boden unter den Füssen. Bauernsöhne erzählen ihre Geschichte“, herausgegeben von Ulrike Siegel (Landwirtschaftsverlag Münster 2009). Ulrike Siegel hat auch drei Bücher mit Texten von Bauerntöchtern publiziert.

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by: Carl http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-769 Tue, 15 Jun 2010 17:39:38 +0000 http://dishwasher.blogsport.de/2010/06/15/erfahrungsbericht-die-bauernstimme-oder-schulden-macht-man-nicht/#comment-769 Hallo, heute wurde so viel Interessantes und Kontroverses geschrieben. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst antworten soll. Ich habe Verwandte, die auch Landwirte sind und habe etliche Wochenenden und Sommer dort verbracht. Zwar bin ich eine ganze Ecke jünger als du und ich habe den Wandel der Landwirtschaft mitgekriegt und habe schon damals gehört, dass die Alten sagen es ist nicht mehr wie früher. In den neunziger Jahren jedoch, als die meisten meiner Erinnerungen sich ereigneten, schien die die Lebensweise der Bauern ewig zu sein. Die Geschichten, die mir erzählt wurden, von meinen Verwandten, von vor hundert Jahren, von vor fünfzig Jahren, sie waren seltsam zeitlos. Es ist sehr schwer, Erinnerungen in Worte zu fassen, weil das eine Zeit war, bevor ich gebildet war oder Texte schrieb. Ich erinner mich noch an die Feuer zu Ostern und Johannis und die "Jungfrauenversteigerung", an Erdbeeren mit Schlagsahne, an die Maistreiche, die Hochzeiten und den Tanz mit Bankett den es danach jedes Mal gab. An die Mädels, die sich gegenseitig bunte Bänder ins Haar flochten. Ich erinner mich, wie wir bei der Arbeit sangen und uns gegenseitig Scherze zuriefen. Ich erinner mich auch an Gerüche, Gerste mein Lieblingsgeruch und Haargel. Haargel, der typische Landgeruch für mich, denn jeden Sonntag machten meine Verwandten sich fein für die Kirche und es sollte ja keiner sagen, dass sie ungepflegt wären. Wenn ich aber einen zusammenhängenden Text darüber schreiben sollte, wäre ich überfragt. Es hat mich gefreut deinen Text darüber zu lesen und zu hören, dass du es eher als Fundament als als Balast ansiehst. So geht es mir auch mit vielem. Für so viele Erinnerungen habe ich keine Worte. Ich weiß nur, dass sie auf eine seltsame Art und Weise schön sind und dass wir uns damals so unendlich nah standen, so nah wie ich später meiner Familie nie wieder war und auch keinem anderen Menschen jemals wieder gewesen bin (mit Ausnahme m einer Freundin und baldigen Frau). Im Nachhinein erscheint es mir eine einfachere und glücklichere Zeit in einer einfacheren und glücklicheren Welt. Hallo,
heute wurde so viel Interessantes und Kontroverses geschrieben. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst antworten soll.

Ich habe Verwandte, die auch Landwirte sind und habe etliche Wochenenden und Sommer dort verbracht. Zwar bin ich eine ganze Ecke jünger als du und ich habe den Wandel der Landwirtschaft mitgekriegt und habe schon damals gehört, dass die Alten sagen es ist nicht mehr wie früher. In den neunziger Jahren jedoch, als die meisten meiner Erinnerungen sich ereigneten, schien die die Lebensweise der Bauern ewig zu sein.
Die Geschichten, die mir erzählt wurden, von meinen Verwandten, von vor hundert Jahren, von vor fünfzig Jahren, sie waren seltsam zeitlos.

Es ist sehr schwer, Erinnerungen in Worte zu fassen, weil das eine Zeit war, bevor ich gebildet war oder Texte schrieb.

Ich erinner mich noch an die Feuer zu Ostern und Johannis und die „Jungfrauenversteigerung“, an Erdbeeren mit Schlagsahne, an die Maistreiche, die Hochzeiten und den Tanz mit Bankett den es danach jedes Mal gab. An die Mädels, die sich gegenseitig bunte Bänder ins Haar flochten.

Ich erinner mich, wie wir bei der Arbeit sangen und uns gegenseitig Scherze zuriefen.

Ich erinner mich auch an Gerüche, Gerste mein Lieblingsgeruch und Haargel. Haargel, der typische Landgeruch für mich, denn jeden Sonntag machten meine Verwandten sich fein für die Kirche und es sollte ja keiner sagen, dass sie ungepflegt wären.

Wenn ich aber einen zusammenhängenden Text darüber schreiben sollte, wäre ich überfragt.

Es hat mich gefreut deinen Text darüber zu lesen und zu hören, dass du es eher als Fundament als als Balast ansiehst. So geht es mir auch mit vielem.
Für so viele Erinnerungen habe ich keine Worte. Ich weiß nur, dass sie auf eine seltsame Art und Weise schön sind und dass wir uns damals so unendlich nah standen, so nah wie ich später meiner Familie nie wieder war und auch keinem anderen Menschen jemals wieder gewesen bin (mit Ausnahme m einer Freundin und baldigen Frau).

Im Nachhinein erscheint es mir eine einfachere und glücklichere Zeit in einer einfacheren und glücklicheren Welt.

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