Immer mehr Schulabgänge ohne Abschluss

Der morgen vorgestellte Integrationsbericht stellt die neuen Zahlen der Bildungsabschlüsse von Schülern und Schülerinnen mit Migrationshintergrund vor. Demnach würden gegenüber den Vorjahren ein Drittel mehr Migrantenkinder ihre Schulzeit ohne Abschluss beenden. 13,3 Prozent dieser Schüler_innen haben nun keinen Schulabschluss. Aber auch bei Kindern mit deutscher Herkunftsfamilie ist die Zahl ohne Schulabschlüsse um ein Drittel gestiegen von 5,4 Prozent 2005 auf 7 Prozent. Deutschland ist zudem eines der wenigen Länder, wo Migrant_innen der ersten Generation bessere Schulabschlüsse haben als Migrant-innen, die hier geboren wurden. Einer älteren Sonderauswertung der PISA-Studie zufolge blieben 25% der zugewanderten Schüler_innen unter dem OECD-Basisniveau, aber 40% der hier geborenen Migrantenkindern. Dies läge nicht an der Anzahl der zugewanderten Menschen, da in klassischen Einwandererländern wie Kanada, Neuseeland und Australien die Leistungsergebnisse der Migrantenkindern mit denen der einheimischen Kinder vergleichbar sei.

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