Migrantinnen bekommen nicht mehr Kinder als Deutsche

Von Andreas Kemper

Dass in Deutschland „die Falschen“ die Kinder bekommen und daher „die Richtigen“ immer mehr Subventionen vom Staat erhalten sollten, ist nicht nur ethisch aeusserst problematisch, sondern es scheint auch empirisch falsch zu sein. Eine Studie von Hufnagel-Person konnte vor zwei Jahren bereits zeigen, dass Akademikerinnen ueberdurchschnittlich viele Kinder bekommen. Jetzt folgte eine Studie aus Rostock, die nachweist, dass auch Migrantinnen nicht ueberdurchschnittlich viele Kinder bekommen, sondern sich in ihrem Gebaerverhalten anpassen. Im Folgenden zitiere ich aus einem Bericht der Universität Rostock vom 10.08.2010 (idw):

Obwohl Zuwanderung und Integration drängende Themen für die Politik sind, hat es in Deutschland lange Zeit kaum Forschungen zum demografischen Verhalten von Migranten und ihren Nachkommen gegeben. Dr. Nadja Milewski, Wissenschaftlerin der Universität Rostock, ist in ihren Forschungen zu erstaunlichen Ergebnissen gelangt. Frauen der zweiten Migrantengeneration haben sich dem Geburtenverhalten von deutschen Frauen nahezu angepasst, sagt die Rostockerin, die kürzlich für ihre Forschungsergebnisse von der Universität Rostock mit dem Joachim-Jungius-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Damit scheiden Migrantinnen offenbar aus, wenn es darum geht, dem demografischen Wandel oder der Bevölkerungsalterung durch Geburtenzuwachs begegnen zu wollen.
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