Thilo Sarrazin wurde heute der Geschäftsbereich bei der Bundesbank entzogen. Einstimmig beschloss der Vosrtand zudem, Bundespräsident Wulff möge Sarrazin entlassen.
Sarrazin macht seit Jahren klassistische Äußerungen gegenüber Arbeitslose und Arme. Eine neue Qualität erreichte sein Interview im Lettre letzten Jahres. Hier äußerte er klassenrassistische und eugenische Ansichten. Diese wiederholte er in seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“. International geriet er in die Schlagzeilen, als er vom „jüdischen Gen“ sprach. Spätestens als die New York Times den Fall aufgriff, war Sarrazin auch für die Bundesbank unhaltbar geworden. Wäre er nur bei seiner Eugenik-Propaganda geblieben und hätte die Finger vom „Juden-Gen“ gelassen – er wäre nicht gefeuert worden, denn dass die „Unterschicht“ zuviele „erblich dumme“ Kinder gebiert, das gehört doch nahezu zum Grundkonsens der Mittelschicht, die sein Buch dann auch auf Platz 1 der Bestseller gebracht hat.

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