Studentenwerk: Jetzt die „Soziale Dimension“ verwirklichen

Pressemitteilung des deutschen Studentenwerkes

Bologna: Jetzt die „soziale Dimension“ realisieren!

  • Studentenwerke vermissen „verbindliche Handlungsgrundlage“ für alle Bologna-Staaten
  • Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks: „Soziale Dimension ist Stiefkind im Bologna-Prozess“

Berlin, 1. Dezember 2010. „Die soziale Dimension wird von der Politik mehr beschworen als mit Leben gefüllt. Sie ist ein Stiefkind im Bologna-Prozess“, kritisiert Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die 58 Studentenwerke in Deutschland, die sich auf Einladung des DSW am Dienstag und Mittwoch zu ihrer Jahresversammlung in Berlin trafen, vermissen eine konkrete und verbindliche Handlungsgrundlage der 46 Bologna-Staaten.
Dobischat sagte am Dienstag vor mehr als 150 Delegierten aus den Studentenwerken: „Ein einheitlicher europäischer Hochschulraum mit 46 Staaten, mit geschätzten 20 Millionen Studierenden, die problemlos das Land, problemlos die Hochschule wechseln können – dieses erklärte Ziel des Bologna-Prozesses bleibt so lange ein Ziel, bis die vielzitierte ‚soziale Dimension‘ endlich konkretisiert wird.“
Dobischat: „Die Studierenden in allen Bologna-Staaten brauchen eine soziale Infrastruktur, sie brauchen eine gute Studienfinanzierung, Beratung, Wohnraum – all das, wofür in Deutschland die Studentenwerke stehen.“
„Wir brauchen Standards für ein umfassendes Konzept der Studienfinanzierung, wir brauchen regelmäßige Datenerhebungen zur wirtschaftlichen Lage der Studierenden in den Bologna-Staaten, und wir brauchen eine übergreifende politische Strategie gegen soziale Selektion“, fordert Dobischat.

Kontakt:
Deutsches Studentenwerk
Stefan Grob
Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Telefon: 030 – 29 77 27 20
Mobil: 0163 – 29 77 27 2
Stefan.Grob@studentenwerke.de
www.studentenwerke.de

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