Standesdünkel, Klassismus oder Sozialrassismus?

Von Andreas Kemper

Der 9. Band aus der Reihe „Deutsche Zustände“ kommentiert wieder ausführlich die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt zur „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“. Diesmal wird die Abwertung von Obdachlosen und Langzeitarbeitslosen besonders hervorgehoben und es gibt ein Kapitel zur Elite. Auch in diesem Band werden eine Reihe von Begriffen vorgeschlagen, um die Abwertung von Menschen aus der sogenannten „Unterschicht“ zu bezeichnen. Es gibt da aber noch keine klare Linie, wie auch sonst werden die Begriffe durcheinander geworfen. Zudem warnen antirassistische Aktivist_innen davor, Begriffe wie Klassenrassismus oder Sozialrassismus zu benutzen, weil hierdurch die Benennung von alltagsrassistischen Haltungen / Handlungen erschwert wird.
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1 Antwort auf „Standesdünkel, Klassismus oder Sozialrassismus?“


  1. 1 Wenn berechtigte Kritik in Verharmlosung rassistischer Gewalt umschlägt. - Medienelite Pingback am 04. Januar 2012 um 0:39 Uhr
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