Unwort des Jahres 2010 gesucht

Von Andreas Kemper
Noch bis zum 07. Januar können Vorschläge für das „Unwort des Jahres“ eingereicht werden. Im letzten Jahr fand gegenüber Menschen aus den sogenannten „unteren Schichten“ ein selten zuvor erlebtes Bashing mit einem Höhepunkt von Sarrazins Veröffentlichung „Deutschland schafft sich ab“ und den entsprechenden Kommentaren.
Falls Euch bestimmte Wörter aufgefallen sind, die in besonderer Weise abwerten, teilt das hier mit. Wir werden dann zum Stichtag noch eine Liste einreichen.
Die bisherigen „Unwörter des Jahres“ waren „betriebsratsverseucht“ (2009), „notleidende Banken“ (2008), „Herdprämie“ (2007), „freiwillige Ausreise“ (2006) „Entlassungsproduktivität“ (2005), „Humankapital“ (2004), „Tätervolk“ (2003), „Ich-AG“ (2002), „Gotteskrieger“ (2001), „national befreite Zone“ (2000), „Kollate­ralschaden“ (1999), „sozialverträgliches Frühableben“ (1998), „Wohlstandsmüll“ (für Menschen, 1997), „Rentnerschwemme“ (1996), „Diätenanpassung“ (1995), „Peanuts“ (1994), „Überfremdung“ (1993), „ethnische Säuberungen“ (1992) und „ausländerfrei“ (1991). 2000 wurde außerdem ein „Jahrhundert-Unwort“ gekürt: „Menschenmaterial“.

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