Schafft ein, zwei, viele Arbeiterkinder-Referate!

Schafft ein, zwei, viele Arbeiterkinder-Referate!

Die Betroffenen müssen sich vernetzen können.
Ohne feministische Frauengruppen hätte sich im Hochschulbereich nicht viel verändert!
Ohne die Bauern im Wendland gäbe es dort keine starken Proteste!
Ohne die Schwulen- und Lesbenbewegung wäre Homosexualität noch immer eine “kriminelle Krankheit”!
Und ohne das Black Movement in den 60ern wäre Obama undenkbar!

Organisiert Arbeiterkinder-VVs und autonome Arbeiterkinder-Referate!

Der Widerstand gegen soziale Selektion muss nachhaltig werden.

http://dishwasher.blogsport.de

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4 Antworten auf „Schafft ein, zwei, viele Arbeiterkinder-Referate!“


  1. 1 Arbeiterkind 24. Januar 2011 um 14:00 Uhr

    Stimmt, eine nichtsoziale Selektion wäre wirklich erstrebenswert! Mehr Arbeiterkinder in die Elite, mehr Bürgerkinder in die Fabrik! DAS isses!

  2. 2 Andreas 24. Januar 2011 um 14:34 Uhr

    Liebes sogenanntes „Arbeiterkind“,

    lass es doch einfach. Wir haben an anderer Stelle erschöpfend diskutiert, dass gegen „soziale Selektion“ zu sein, nicht automatisch heißt, für „nichtsoziale Selektion“ zu sein.

    Und dass es dennoch Sinn macht, gegen soziale Selektion vorzugehen.

    Dein Ansatz wäre: man darf nicht gegen Atomenergie sein, denn dann wäre man ja für Kohlekraftwerke, also müsse man generell gegen Umweltbedrohungen sein. Nur damit macht man keine Politik. Und das willst du ja auch nicht. Nur diskutieren, nichts verändern.

  3. 3 Arbeiterkind 24. Januar 2011 um 17:23 Uhr

    Dann sag mal einen guten Grund, für Selektion zu kämpfen, in der mehr Arbeiterkinder vorne sind und andere abhängen, statt gegen Selektion an sich.

    Stimmt schon, solche Politik wie du will ich nicht machen, weil das nur die Schäden der Selektion neu verteilt, statt sie abzuschaffen.

    Ein Argument, warum Diskussion nicht verändernd sein soll, hast du sicher nicht. Wenn du deinen Gedanken einfach mal sein lassen würdest, die Selektion im Bildungswesen ist nur deshalb schädlich, weil die Proletenkinder drunter leiden, dann wäre die Veränderung: Ein Genosse mehr, der gegen Selektion statt nur gegen deren soziale Ausschläge zu kämpfen.

  4. 4 Andreas 24. Januar 2011 um 17:40 Uhr

    Global denken, lokal handeln.

    Natürlich stelle ich mir eine grundsätzlich bessere Welt vor. Aber man wird handlungsunfähig, wenn nicht in den Bereichen, in denen man sich gut auskennt, kämpft, sondern wenn man alles aufeinmal verändern will.

    Wenn es dich beruhigt oder beunruhigt kann ich dir versichern, dass der Kampf gegen Bildungsbarrieren, die Infragestellung der Klassenreproduktion, das Aufzeigen und Eindämmen von Klassismus, … nicht unmittelbar zur Erringung einer herrschaftsfreien Gesellschaft führen wird. Aber es gibt ja noch andere Kämpfe – und wenn wir kritisch solidarisch sind, dann könnten tatsächlich die vielen kleinen Kämpfe zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft führen.

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