Bundeswehr, deine Chance!

Interview mit Militärexperten Michael Wolffsohn in der Zeitung Der Westen zur Werbekampagne im Rahmen der Bundeswehrreform:

Die Bundeswehr wird zu einer Parallelgesellschaft, völlig abgekapselt von der bürgerlich-zivilen Gesellschaft. Das bedeutet eine völlige Umkehrung ihres Selbstverständnisses. Bisher wollte man den ‚Büger in Uniform’ , also fast jeden männlichen Bürger in Uniform. Künftig wird das fast nur noch für Unterschichten gelten. […] Und ich halte das für einen gesellschaftspolitischen Skandal. Das heißt doch ganz klar: ‚Weil du arm bist, musst du früher sterben.’

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6 Antworten auf „Bundeswehr, deine Chance!“


  1. 1 umwerfend 26. Februar 2011 um 12:05 Uhr

    geil! der nationalist wolffsohn fürchtet sich vor der unterschichten-parallelgesellschaft beim heer, die im schlimmsten fall sogar gegen die anderen putscht! LOL
    „aus der geschichte kennen wir zahlreiche beispiele“ – na klar: zB die nazis waren auch so unterschichtler, die sich zu ner parallelgesellschaft zusammengerottet haben. huhu! hey elite, da musste den draumen drauf halten, sonst macht die unterschicht den nazifaschismus 2.0. und vielleicht sogar unter beteiligung AUSLÄNDISCHER unterschichtler (musel?) – was für ein albtraum!

    „Wenn es den ‚Bürger in Uniform’ nicht mehr gibt, gibt es auch keine Bürgerlichkeit in Uniform mehr. Und mit Bürgerlichkeit ist auch ein gewisses moralisches Verhalten verbunden.“

    uiuiui! wieso verlinkt der dishwasher diesen klassenrassistischen und nationalistischen müll nochmal? wie auch immer: unterschichtler das sind moralisch verkommene. eh, das „weiß“ auch sarrazin. sekundärtugenden und so.

    „Wenn wir das nicht mehr voraussetzen können, dann müssen wir auch bei Kampfeinsätzen Schlimmes befürchten. Der Folterskandal von Abu Ghraib und andere Exzesse sind die Folge davon, dass es keine allgemeine Wehrpflicht in den amerikanischen Streitkräften mehr gibt.“

    lol
    kriege sind nur blutig, wenn moralisch verkommene und blutrünstige unterschichtler beteiligt sind. sonst sind sie ja gesittet. eh.

    usw.

    schließt sich dishwasher der sorge um das wohl des imperialistischen deutschlands im allgemeinen und seines heers im besonderen an? oder wieso wird hier kommentarlos verlinkt?

  2. 2 Andreas 26. Februar 2011 um 18:14 Uhr

    schließt sich dishwasher der sorge um das wohl des imperialistischen deutschlands im allgemeinen und seines heers im besonderen an? oder wieso wird hier kommentarlos verlinkt?

    Hi umwerfend, danke für deine zusätzlichen Infos. Nein, der dishwasher schließt sich nicht „der sorge um das wohl des imperistischen deutschlands im allgemeinen und seines heers im besonderen an“. Es ging lediglich um den zitierten Absatz mit der zentralen Befürchtung: ‚Weil du arm bist, musst du früher sterben.’
    Kommentarlos wurde der Artikel verlinkt, weil Antimilitarismus nicht mein Schwerpunktthema ist und es sehr viel bessere Kommentator_innen zum Thema gibt, wie dein obiger Beitrag zeigt.

  3. 3 umwerfend 26. Februar 2011 um 18:36 Uhr

    es geht nicht um antimilitarismus, sondern darum, wieso sich ein nationalist wie wolffsohn überhaupt mit dem thema beschäftigt. tipp: die „unterschicht“ ist ihm egal.

  4. 4 Andreas 26. Februar 2011 um 19:21 Uhr

    Hi umwerfend,

    danke für den tipp. Ich fand auch deinen Kommentar oben wichtig.

  5. 5 Andreas 26. Februar 2011 um 19:25 Uhr

    Hi Carl,

    ich würde hier ungern den Sohn von Sarrazin thematisieren, er kann ja nichts dafür. Außerdem geht es bei Vererbung ja um Wahrscheinlichkeiten und Sarrazin senior würde wahrscheinlich einfach sagen, dass bei seinem Sohn eine ungünstige Erbkomponente durchgeschlagen hat.

  6. 6 Carl 26. Februar 2011 um 19:33 Uhr

    Du hast Recht. Lassen wir es unthematisiert und freuen uns, dass wir Stil haben.

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