Guttenbergs Arbeit war kein Summa Cum Laude

In der Tagesschau von heute heißt es zur Erklärung der Uni Bayreuth, dass Guttenberg vorsätzlich getäuscht habe:

Eine Mitverantwortung von Guttenbergs Doktorvater Peter Häberle und des Zweitgutachters Rudolf Streitz sieht die Kommission nicht. Allerdings hätte die Benotung der Doktorarbeit mit dem Prädikat „summa cum laude“ einer ausführlicheren Erklärung bedurft, hieß es. Es sei nicht ersichtlich, welche hervorstechenden Thesen oder besonderen Ergebnisse der Arbeit die Vergabe der Höchstnote gerechtfertigt hätten.

Das heißt, selbst wenn die Dissertation von Guttenberg erarbeitet worden wäre, wäre das Resultat nicht mit einem „Summa Cum Laude“ zu bewerten gewesen. Auch dieser Umstand deutet auf eine Notenvergabe in Abhängigkeit von der Sozialen Herkunft hin. Warum auch sollten Professor_innen weniger Klassendünkel in ihre Bewertungspraxis einfließen lassen als Grundschullehrer_innen, die ja bekanntlich Arbeiterkinder in den Schulformempfehlungen benachteiligen.

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