Aufgeschnappt: „Doktoranden in schwierigen Lebenslagen … von der Promotion abraten“

Gelesen in der FAZ.net 08.05.2011 Heike Schmoll: Bayreuths Urteil. Die Plagiatsaffäre und die Folgen

„Allerdings müssen Professoren auch öfter den Mut haben, Doktoranden in schwierigen Lebenslagen oder mit hohen Verpflichtungen in Beruf und Familie von der Promotion abzuraten. Eine Dissertation, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen will, lässt sich nicht nebenher schreiben, womöglich über eine lange Reihe von Jahren hinweg.“

War ja klar, wer die Plagiate der Oberschicht auszubaden hat: Doktoranden in schwierigen Lebenslagen.

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1 Antwort auf „Aufgeschnappt: „Doktoranden in schwierigen Lebenslagen … von der Promotion abraten““


  1. 1 Carl 27. Juli 2011 um 16:07 Uhr

    Ich war lange nicht mehr hier, möchte aber noch unbedingt etwas dazu schreiben.

    Was ist falsch daran, Menschen in gewissen Lebenslagen davon abzuraten zu promovieren, da es für sie nicht finanzierbar ist? Die Welt ist eben nicht fair. Ich finde es besser, die Leute direkt darüber zu informieren, statt sie erstmal machen zu lassen und sie auf die Schnauze fallen zu lassen und es dann auf ihre freie Entscheidung zu schieben.

    Am besten: Promotion für jeden finanzierbar zu machen.
    Mittelgut: Darauf hinweisen, dass die Promotion nicht für jeden möglich ist.
    Am schlechtesten: Die Leute mal machen lassen. Mal sehen was passiert.

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