Produzieren wir eine Schicht der Verlierer?

Renate Köcher (Allensbach) in der FAZ vom 17.08.2011:

„Allensbach-Umfrage für die F.A.Z.
Produzieren wir eine Schicht sozialer Verlierer?
Unter- und Mittelschicht bleiben abhängig vom Arbeitseinkommen. Die Oberschicht hat sich aus dieser Abhängigkeit gelöst. Aber auch sonst läuft vieles auseinander in der Gesellschaft.“ Weiter

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5 Antworten auf „Produzieren wir eine Schicht der Verlierer?“


  1. 1 Oliver 20. August 2011 um 12:13 Uhr

    Zu schön um wahr zu sein: auch Konservative sehen den Wahnsinn im Kapitalismus und Neoliberalismus:
    http://www.taz.de/Debatte-zu-Schirrmachers-Linksbekenntnis/!76617/

  2. 2 Andreas 20. August 2011 um 16:05 Uhr

    Schirrmacher war einer der wenigen prominenten Journalisten, die auch die Eugenik in Sarrazins Thesen deutlich hervorgehoben haben. Vielleicht verabschieden sich jetzt noch mehr Konservative von einem Kurs, der in den rassistischen Wahnsinn führt.
    Eine frühere Allensbach-Studie, die bereits festgestellt hatte, dass die Entwicklung des jetzigen Wirtschaftssystems von der Mehrheit nicht mehr gutgeheißen wird, hat im Bundeswirtschaftsministerium zu einem Papier geführt, wo die soziale Mobilität gefördert werden soll. Nach dem Prinzip: wir wollen nicht in die Wirtschaft eingreifen und die Schere zwischen arm und reichen schließen, aber wir wollen zumindest dafür sorgen, dass jeder Mensch die Illusion haben kann, zu den Reichen zu gehören, wenn er nur genug Leistung bringt. Da wurde ihnen allerdings von den Privilegierten in Hamburg ein Strich durch die Rechnung gemacht, die überhaupt kein Interesse daran haben, ihre Privilegiensicherung gegen ein formelles Leistungsprinzip einzutauschen. Legitimierbar ist das Ganze jetzt nur noch durch erbbiologische Thesen. Wer diese Erbbiologie nicht gutheißt, wie Schirrmacher bspw., der muss auch die Zementierung der Klassengesellschaft in Frage stellen.

  3. 3 Oliver 12. September 2011 um 15:54 Uhr

    Heute steht in der FAZ der heftigste Widerspruch (von Patriik Bahrens) gegen Götz Alys neues Buch ‚Warum die Deutschen? Warum die Juden?“, der auch Martin Brumlik Kritik in der Zeit ( http://www.zeit.de/2011/33/L-P-Aly ) übertrifft. Götz Aly vertritt in seinem Buch die These, dass der sozialdemokratische Neid die Hauptmotivation für den dt. Antisemitismus gewesen sei.

    Patrick Bahrens in der FAZ:
    http://www.faz.net/artikel/C30870/holocaust-forschung-ein-historiker-im-kampf-gegen-den-egalitarismus-30684748.html

  4. 4 Oliver 14. Oktober 2011 um 11:48 Uhr
  5. 5 Working Class Child 14. Oktober 2011 um 12:54 Uhr

    „Schirrmacher war einer der wenigen prominenten Journalisten, die auch die Eugenik in Sarrazins Thesen deutlich hervorgehoben haben.“

    Bestimmt, weil er ein Arbeiterkind ist!!!

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