Archiv für September 2011

Aufruf an die Hochschulen: Schafft kompatible dezentrale Soziale Netzwerke!

Aufruf an die Hochschulen:
Schafft kompatible dezentrale Soziale Netzwerke!

Studierende und Hochschulen hatten bislang eine Vorreiterrolle bei der Etablierung internetgestützter Sozialer Netzwerke.
Soziale Netzwerke (Facebook, Xing, StudiVZ, Google+, etc.) sind untereinander nicht in der Weise kompatibel, wie wir dies von Telefonen und E-Mails kennen.
Mit Sorgen beobachten wir eine Monopolisierung, die mit der zentralen Sammlung individueller Daten einhergeht.
Wir fordern die Hochschulen auf, dezentralisiert kompatible Soziale Netzwerke für die eigene Hochschul-Community zu etablieren und die Studierenden und Beschäftigten der Hochschule mit einem entsprechenden Zugang in der Weise auszustatten, wie sie auch bereits E-Mail-Accounts erhalten. Diese Sozialen Netzwerke sollten auf frei zugänglichen Programmen (wie bspw. Diaspora*) beruhen, die eine Kompatibilität auch über den Hochschulbereich hinaus ermöglichen.

Unterzeichner: (Stand 07.11. 21:00 Uhr)
Name, Ort
Andreas Kemper, Münster
Matthias Simmen, Görlitz
Steffen van Bergerem, Aachen
Wilfried Rheintaler, Wien
Wilhelm Weddingfeld, Lasberg-Dorf
Sigrid Gschwend, Borstel-Hohenraden
Richard Dietrich, Münster
Judith Growe, Münster
Dieter Pörzgen, Bremen
Esra Onus, Münster
Marcel Neugebauer, Callenberg
Benedikt Mast, Dresden
Knut Jackowski, Koblenz
Lars Hohmeier, Jülich
Carsten Friede, Bonn
Jürgen Fenn, Neu-Isenburg
Jonas Dürr, Biberach
Marc Bertram, Monheim am Rhein
Anton Eplinius, Hamburg
Dieter Pörzgen, Bremen
Stefan Grotz, Jena
Jeske Hagemann, Eutin
Corvin Weber, Berlin
henkel janosch, bochum
Henning Schultz, Mannheim


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Call for Papers: Buchprojekt „Strangers in ‚Paradise‘“

Call for Papers: Buchprojekt „Strangers in ‚Paradise‘“

Der Sammelband „Strangers in ‚Paradise‘“ wird herausgegeben von einer Gruppe von Akademiker_innen mit nicht-akademischen Klassenhintergründen. Der Sammelband zielt darauf ab, Dominanzverhältnisse innerhalb der Hochschulen, die mit Klasse/sozialer Herkunft zu tun haben (=Klassismus), zu benennen und zu kritisieren.

Klassismus innerhalb der Hochschulen ist überall spürbar und wird doch fast nie zum Thema gemacht: Working Class/Poverty Class-Academics werden an Hochschulen alltäglich mit Marginalisierungen, Ausschlüssen und Anpassungsdruck konfrontiert. Hochschulen werden so zu einer jener Instanzen, die zur Legitimierung und Unsichtbarmachung kapitalistischer Ausbeutungs- und Dominanzverhältnisse beitragen. (mehr…)

Rassismus und Sozialchauvinismus

Das „Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus“ gehört zum Netzwerk „Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“. In einer Pressemitteilung zum berüchtigten Web-Portal „PI-News“ kritisieren sie: (mehr…)

OECD Bildung auf einen Blick 2011

Die aktuelle OECD-Studie stellt für Deutschland u.a. folgende Trends fest:

  1. Die Bildungsausgaben gemessen am BIP sind vor allem im Primärbereich (Grundschule) gesunken und gehören zu den niedrigsten im OECD-Vergleich.
  2. Bei der Zahl der Hochschulabschlüsse wird Deutschland immer weiter abgehängt.
  3. Die Beschäftigungsquote für Akademiker_innen ist in der Wirtschaftskrise nur in Deutschland und Australien gestiegen.
  4. Die Einkommensunterschiede zwischen Akademiker_innen und Nicht-Akademiker_innen sind in Deutschland gewachsen.

(mehr…)

Unterschätzte Geburtenneigung

Von Andreas Kemper
Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung hat die Geburtenrrate in Deutschland von 1,4 auf 1,6 Kindern pro Frau nach oben korrigiert. Der Fehler der bisherigen Erfassung der Geburtenrate lag im Übersehen des sogenannten „Tempo-Effektes“. Frauen schieben die Geburten immer wieder weiter nach hinten. Insbesondere Frauen, die nach 1970 geboren wurden, bekommen demnach sehr viel häufiger Kinder als angenommen. Der Dishwasher hatte bereits vor zwei Jahren ein Interview mit Professor Hufnagel-Person geführt, der auch auf diesen Aspekt aufmerksam gemacht hatte und vor allem darauf verwies, dass die sogenannte Akademikerinnen-Kinderlosigkeit maßlos übertrieben würde. Denn es sind vor allem Akademikerinnen, die aufgrund ihrer Biografie später bekommen. (mehr…)




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