Archiv für März 2012

Seminar: Burnout-Prävention für Studierende 20-21.04.2012

Der Begriff Burnout ist heutzutage in aller Munde. Chronische Überforderung, Stress und fehlende Ressourcen sind nur einige Faktoren, die Burnout-begünstigend wirken. Gerade Studierende aus Arbeiterfamilien sind mit einer Studiensituation konfrontiert, die sie immer wieder deutlich Benachteiligung und den damit zusammenhängenden Frust spüren lässt und sind demzufolge besonders gefährdet. Den Druck gute Studienleistungen zu erbringen kennen alle Studierenden. Dem Druck diese neben dem Zwang zum Geldverdienen und bei ständiger Rechtfertigungsnot des Studiums vor den Eltern zu erbringen, sind jedoch primär finanziell und kulturell benachteiligte Studierende ausgesetzt.

Das Seminar „Burnout-Prävention für Studierende“ soll neben theoretischen Inhalten zum Thema Burnout praktische Anteile bieten, bei denen (zum Teil mit Hilfe musiktherapeutischer Methoden) im Rahmen selbsterfahrerischer und gruppendynamischer Komponenten Ressourcen gestärkt werden und das Thema Burnout-Prävention im Mittelpunkt steht.

Über die Dozentin: Martina Pohl, 27 Jahre, Dipl. Päd., hat soeben ihren Master für Klinische Musiktherapie abgeschlossen. Das Thema ihrer Masterarbeit lautet „Burnout-Prävention bei Studierenden – ein musiktherapeutischer Versuch“. Ihr Vater arbeitet als Buchhalter, ihre Mutter als Bauzeichnerin, beide Eltern sind in Kindes- und Jugendjahren aus Polen imigriert. Die geschilderte Drucksituation kennt sie aus erster Hand.

Veranstalter: Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende
Zeit: 20.04.: 15 – 19 Uhr, 21.04. 11 – ca. 17 Uhr
Ort: Club Courage, Sternstraße 31
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung ist erforderlich! Anmelden könnt ihr euch direkt über die Dozentin unter: burnout-seminar@gmx.de

Kurzer Bericht über die Arbeiterkinder-VV

Am 1. März fand nach einigen terminlichen Verschiebungen die Vollversammlung der „finanziell und kulturell benachteiligten Studierenden“ statt. Die cirka vierzig Anwesenden trafen sich gegen 18 Uhr. In der inhaltichen Diskussion wurden vor allem finanzielle Probleme (BAFöG) angesprochen. Einstimmig ohne Enthaltungen wurde der Autonomie-Status des Referates im AStA gefordert. Bislang ist das Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende noch nicht in der Satzung des Studierendenparlamentes verankert, obwohl es seit inzwischen neun Jahren existiert. Hier soll nun eine Gleichstellung mit den anderen Antidiskriminierungs-Referaten erreicht werden. Zudem wurde beschlossen, dass nach mehreren Monaten die Arbeit der gewählten Referenten in einer weiteren VV evaluiert werden soll (Evaluations-Vollversammlung). Der Dishwasher soll mit bis zu 1000 Euro gefördert werden, es sollte aber zunächst der AStA gefragt werden, ob dieser das Geld zur Verfügung stellen kann.
Insgesamt stellten sich sieben Kandidaten (keine Frau) der Wahl für das neu zu besetzende Referat. Nach mehreren Wahldurchgängen wurden Johann S. (eine halbe Stelle), Richard D. und Thomas B. (je eine viertel Stelle) gewählt. Geplant ist unter anderem die Einrichtung einer eigenen Seite des Fikus-Referates.




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