Seminar: Burnout-Prävention für Studierende 20-21.04.2012

Der Begriff Burnout ist heutzutage in aller Munde. Chronische Überforderung, Stress und fehlende Ressourcen sind nur einige Faktoren, die Burnout-begünstigend wirken. Gerade Studierende aus Arbeiterfamilien sind mit einer Studiensituation konfrontiert, die sie immer wieder deutlich Benachteiligung und den damit zusammenhängenden Frust spüren lässt und sind demzufolge besonders gefährdet. Den Druck gute Studienleistungen zu erbringen kennen alle Studierenden. Dem Druck diese neben dem Zwang zum Geldverdienen und bei ständiger Rechtfertigungsnot des Studiums vor den Eltern zu erbringen, sind jedoch primär finanziell und kulturell benachteiligte Studierende ausgesetzt.

Das Seminar „Burnout-Prävention für Studierende“ soll neben theoretischen Inhalten zum Thema Burnout praktische Anteile bieten, bei denen (zum Teil mit Hilfe musiktherapeutischer Methoden) im Rahmen selbsterfahrerischer und gruppendynamischer Komponenten Ressourcen gestärkt werden und das Thema Burnout-Prävention im Mittelpunkt steht.

Über die Dozentin: Martina Pohl, 27 Jahre, Dipl. Päd., hat soeben ihren Master für Klinische Musiktherapie abgeschlossen. Das Thema ihrer Masterarbeit lautet „Burnout-Prävention bei Studierenden – ein musiktherapeutischer Versuch“. Ihr Vater arbeitet als Buchhalter, ihre Mutter als Bauzeichnerin, beide Eltern sind in Kindes- und Jugendjahren aus Polen imigriert. Die geschilderte Drucksituation kennt sie aus erster Hand.

Veranstalter: Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende
Zeit: 20.04.: 15 – 19 Uhr, 21.04. 11 – ca. 17 Uhr
Ort: Club Courage, Sternstraße 31
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung ist erforderlich! Anmelden könnt ihr euch direkt über die Dozentin unter: burnout-seminar@gmx.de

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