Tag-Archiv für 'bourdieu'

Klassenkörper – Arranca!-Artikel

Von Andreas Kemper

Ein Verweis auf die neue Arranca! – Don‘t look back in anger
Als Reaktion auf die letzte Arranca! mit dem Schwerpunkt „Bodychek“ habe ich einen Artikel zum Thema Klasse und Körper nachgeschoben, da in der Schwerpunkt-Nummer kein Artikel zu diessem Thema zustande gekommen ist. Hier der Artikel Klassenkörper. (mehr…)

„Klassen, Kultur und symbolische Herrschaft — Gesellschaftsdiagnose nach Pierre Bourdieu“

In Freiburg findet am 7. und 8. Oktober 2011 die Konferenz „Klassen, Kultur und symbolische Herrschaft — Gesellschaftsdiagnose nach Pierre Bourdieu“ statt.
Weiter zur Tagungsankündigung/ Call for paper.

Was ist das Ziel von Bildungspolitik?

von Jens Wernicke

Progressiv-humanistische Kräfte beantworten diese Frage mit: Bildung selbst. Ziel von Bildungspolitik muss es sein, jedem Menschen einen guten, qualifizierten, emanzipativen Schulabschluss zu ermöglichen: Wo es hundert Kinder verschiedener sozialer Herkunft und verschiedener „Leistungen“ (die eben nichts über Biologie und Potential, sondern vielmehr etwas über Exklusionen und Benachteiligungen aussagen) gibt, sollen alle diese Kinder in die Lage versetzt werden, sich als menschliche Wesen in einer ihnen gerechten (Bildungs-)Umwelt zu entfalten, 100 von 100 Kindern sollen mindestens einen Realschulabschluss, besser noch ein Abitur erreichen. (mehr…)

Der vermeintliche Aufstieg durch Bildung

Der vermeintliche Aufstieg durch Bildung.
Reproduktionsmechanismen des kulturellen Kapitals

Von Mike Retz

In öffentlichen Diskussionen und Sonntagsreden wird Bildung oft als „Wunderwaffe“ gegen Armut, Erwerbslosigkeit und soziale Ausgrenzung angepriesen. Bildung eröffne demnach jedem die Chance zum gesellschaftlichen Aufstieg – so das Credo. In diesem Sinne folgert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW): „Arbeitslosigkeit ist vor allem eine Folge mangelnder Bildung, ergo ist eine gute Schul- und Ausbildung der beste Schutz gegen Einkommensarmut“ (Zit. nach: Butterwegge 2009). Solche Aussagen werden bei Bourdieu (2001: 25) als Ideologie der „befreienden Schule“ bezeichnet, die Bildung als „Faktor sozialer Mobilität“ verkaufe, obwohl objektiv alles dagegen spreche. (mehr…)

Soziale Herkunft bestimmt Schulbesuch

Oder: Wie sich dank der Mehrgliedrigkeit und inneren Beschaffenheit des Schulsystems soziale Ungleichheit reproduziert

Von Jens Wernicke

„Nach Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte soll jeder – unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft – Zugang zu Bildung haben. Vergleichsstudien wie PISA oder IGLU zeigen jedoch, dass Bildungserfolg und Bildungsbeteiligung von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen.“

Bildungsreservenausschöpfung als Standortfaktor

So beginnt die Zusammenfassung einer aktuellen Sonderauswertung der Ergebnisse des Mikrozensus zum „Sozioökonomischen Status von Schülerinnen und Schülern 2008“, die in Ausgabe 2/20101 der Schriftenreihe „Wirtschaft und Statistik“ (S. 138 – 149) des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht wurde. (mehr…)




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