Tag-Archiv für 'fikus'

Münsteraner Arbeiterkinder-Referat jetzt autonom

Das münsteraner „Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende“ (Arbeiter*innenkinder-Referat) ist nach einer Vollversammlung von studierenden Arbeiterkindern 2003 gegründet worden. Es wurde bereits damals gefordert, dass das Referat auch in der Satzung des Studierendenparlamentes aufgenommen wird, wozu es aber eine Zweidrittel-Mehrheit geben musste.

Ich freue mich, mitteilen zu können, dass gestern nach einem neunjährigen Kampf das Referat in die Satzung verankert wurde. In der dritten Lesung wurde mit 22:0:0 Stimmen dem Antrag der Vollversammlung studierender Arbeiterkinder zugestimmt. Anwesend waren Jusos, Grüne, Unabhängiges Fachschaftenforum und Demokratische Internationale Liste (der RCDS war nicht mehr anwesend).

Die einstimmige Befürwortung ist ein wichtiges Signal, weil sie auch eine Beurteilung der konkreten Arbeit des Referates beinhaltet.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die neue Website des Fikus-Referates hinweisen: http://www.fikus-muenster.de/

Kurzer Bericht über die Arbeiterkinder-VV

Am 1. März fand nach einigen terminlichen Verschiebungen die Vollversammlung der „finanziell und kulturell benachteiligten Studierenden“ statt. Die cirka vierzig Anwesenden trafen sich gegen 18 Uhr. In der inhaltichen Diskussion wurden vor allem finanzielle Probleme (BAFöG) angesprochen. Einstimmig ohne Enthaltungen wurde der Autonomie-Status des Referates im AStA gefordert. Bislang ist das Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende noch nicht in der Satzung des Studierendenparlamentes verankert, obwohl es seit inzwischen neun Jahren existiert. Hier soll nun eine Gleichstellung mit den anderen Antidiskriminierungs-Referaten erreicht werden. Zudem wurde beschlossen, dass nach mehreren Monaten die Arbeit der gewählten Referenten in einer weiteren VV evaluiert werden soll (Evaluations-Vollversammlung). Der Dishwasher soll mit bis zu 1000 Euro gefördert werden, es sollte aber zunächst der AStA gefragt werden, ob dieser das Geld zur Verfügung stellen kann.
Insgesamt stellten sich sieben Kandidaten (keine Frau) der Wahl für das neu zu besetzende Referat. Nach mehreren Wahldurchgängen wurden Johann S. (eine halbe Stelle), Richard D. und Thomas B. (je eine viertel Stelle) gewählt. Geplant ist unter anderem die Einrichtung einer eigenen Seite des Fikus-Referates.

Vollversammlung studierender Arbeiterkinder verschoben auf den 1. März

Am Donnerstag den 1.März findet um 18 Uhr die Vollversammlung studierender Arbeiterkinder an der Uni Münster statt. Genaugenommen handelt es sich um die „Vollversammlung von finanziell und kulturelle benachteiligten Studierenden“, die während dieser Versammlung ihre Vertreter_innen wählen. Der AStA der Uni Münster hat 2003 nach einer ersten Vollversammlung mit achtzig Anwesenden ein Referat für Arbeiterkinder eingerichtet, welches mindestens jährlich für ein Jahr durch diese Vollversammlung gewählt wird. Die Referent_innen erhalten insgesamt eine monatliche Aufwandsentschädigung in höhe des BAFöG-Satzes, den sie untereinander aufteilen und können über etwas mehr als 4.000 Euro für ihre bildungspolitische Arbeit gegen die Benachteiligung von Arbeiterkindern ausgeben. Die VV findet statt im Senatssaal im Schloss, Schlossplatz 2.

Vollversammlung studierender Arbeiterkinder Uni Münster

Am Donnerstag den 26. Januar findet um 18 Uhr die Vollversammlung studierender Arbeiterkinder an der Uni Münster statt. Genaugenommen handelt es sich um die „Vollversammlung von finanziell und kulturelle benachteiligten Studierenden“, die während dieser Versammlung ihre Vertreter_innen wählen. Der AStA der Uni Münster hat 2003 nach einer ersten Vollversammlung mit achtzig Anwesenden ein Referat für Arbeiterkinder eingerichtet, welches mindestens jährlich für ein Jahr durch diese Vollversammlung gewählt wird. Die Referent_innen erhalten insgesamt eine monatliche Aufwandsentschädigung in höhe des BAFöG-Satzes, den sie untereinander aufteilen und können über etwas mehr als 4.000 Euro für ihre bildungspolitische Arbeit gegen die Benachteiligung von Arbeiterkindern ausgeben. Die VV findet statt im Senatssaal im Schloss, Schlossplatz 2.

Vollversammlung der studierenden Arbeiterkinder

Vollversammlung Donnerstag, 16.12. 18 Uhr AStA Uni Münster, Schlossplatz 1, Plenumsraum

Zum zehnten Mal wird es eine Vollversammlung von studierenden Arbeiterkindern an der Universität Münster geben. Während der Vollversammlung wird darüber beraten, wie die Situation von Arbeiterkindern im Bildungssystem verbessert werden kann. Es wird die Arbeit vom „Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende“ vorgestellt, die amtierenden Referenten sind gegenüber dieser Vollversammlung rechenschaftspflichtig. Und es werden für das nächste Jahr neue Referent_innen gewählt. Die Stelle im AStA wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe des vollen Bafög-Satzes vergütet. Bislang war es üblich, dass sich zwei (oder drei) Interessierte diese Stelle teilten. (mehr…)

Habitus- und Wissensvorsprung

Von Silke (Hamburg)

Hi!

Ich bin grad über euer Referat gestolpert und begeistert!!!

Wenn ich noch etwas Zeit für etwas übrig hätte, dann wäre es sicher dieser Bereich, in dem ich mich engagieren würde. Hab ich schon vorher gesagt, aber dass es tatsächlich schon in Deutschland ein Asta-Referat gibt ist großartig. (mehr…)

Klasseninteressen und Klassismus in der Sarrazin-Debatte

Veranstaltung vom Fikus-Referat Münster. Referent_innen: Andreas Kemper, Tobias Fabinger und Esra Onus

Klasseninteressen und Klassismus in der Sarrazin-Debatte

Gegen wen richtet sich der von Sarrazin und Anderen freigesetzte Diskurs über unproduktive Migrantenmilieus, Unterschichten und das vermeintliche Verschwinden Deutschlands? Sarrazins Argumentation naturalisiert gesellschaftliche Konflikte und richtet sich letztlich gegen die Arbeiterkinder und benachteiligten Migranten. Eine soziologische Analyse kennt Sarrazin nicht. Wir wollen der Naturalisierung nachgehen und ideologiekritisch den Biologismus und Ökonomismus der politischen Debatten befragen. (mehr…)

Das Verhältnis von bürgerlicher Herrschaft und Bildungssystem

Veranstaltung vom Fikus-Referat und der Studiengruppe Kritische Theorie

Klassenherrschaft und Bildungssystem I:
Das Verhältnis von bürgerlicher Herrschaft und Bildungssystem

Fragestellungen:
(1) Das Verhältnis von bürgerlicher Herrschaft und Bildungssystem (kritisch-bildungstheoretische Bestimmung)
(2) Mit welcher Form der bürgerlichen Herrschaft haben wir es in der Gegenwart zu tun?
(3) Bürgerlich-liberale Herrschaft und Umgestaltung der Hochschule
(4) Bürgerliche Normalbiographie und Normalitätskonstruktionen als Herrschaftsmittel
(5) Interpretation von biographischen Berichten von Arbeiterkindern an der Hochschule (mehr…)

Grundgesetz und Bildung als öffentliches Gut und Bildungsbarrieren

Veranstaltung des Fikus-Referates und der Studiengruppe Kritische Theorie
Klassenherrschaft und Bildungssystem II:
Grundgesetz und Bildung als öffentliches Gut und Bildungsbarrieren

Fragestellungen:
(1) Überlegungen zum Grundgesetz und der (grundgesetzwidrigen) Domaninanz des bürgerlich-liberalen Herrschaftskomplexes
(2) Von der Bildung als öffentlich finanziertem Gut profitiert vor allem eine Elite
(3) Bildungsbarrieren und die Interessen dominanter Gruppen an diesen Barrieren
(3) Arbeitnehmerinteressen und Bildungssystem
(4) Die Möglichkeit einer gesellschaftspolitischen Stärkung der Arbeitnehmerinteressen und des Abbaus von Bildungsbarrieren (mehr…)

Dishwasher wird flügge

Das „Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende“ im AStA der Uni Münster, hatte Anfang des Jahres den Dishwasher ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt konnten wir erstmals ein kleines bundesweites Netzwerk von Arbeiterkindern aufbauen, die sich gegen Bildungsbenachteiligung und Klassismus engagieren. Jetzt wird der Dishwasher flügge und möchte gerne auf eigenen Beinen stehen. Daher gründen wir einen Verein, mit dem wir auch Spendengelder erhalten können. Zeitgleich haben wir hier eine kleine Umfrage gestartet, wo wir euch fragen, ob ihr diesem Verein beitreten würdet und ob ihr dann bereit wäret 5 Euro im Jahr oder sogar einen Solibeitrag zu zahlen.




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