Tag-Archiv für 'intersektionalität'

CfP Race, Gender, Class Conference New Orleans

Race, Gender & Class Journal
via WCPCA-EMail-List

Dear RGC supporters and Activists,

We are very honored and proud asking you to be part of the 2011 RGC [“Race, Gender, Class“] Conference at New Orleans (see flyer attached). This conference is very important from a RGC approach, as we try to understand the way the Obama administration’s successes and failures affect the racialized, gendered, and classed experiences of those living in the United States and abroad. (mehr…)

Wechselwirkende Ungleichheiten

Über Gabriele Winker und Nina Degeles „Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten“

Von Andreas Kemper

Der Begriff „Intersektionalität“ kommt aus dem us-amerikanischen Sprachgebrauch („Intersection“) und bedeutet wörtlich Überschneidung. Gemeint ist damit die Überschneidung von Unterdrückungen und Diskriminierungen. Beispielsweise kann eine türkische Frau in Deutschland diskriminiert werden, weil sie eine Frau ist und weil sie aus der Türkei kommt. Sie kann sich aber auch in ihrer Identität als Türkin diskriminiert fühlen, ohne dass sie auf Kategorien wie Geschlecht und Rasse zurückgreift oder sich mit anderen Frauen oder mit anderen von Rassismus betroffenen Menschen verbunden zu fühlen. (mehr…)

Intersektionalität: Interview mit Gabriele Winker und Nina Degele

Andreas Kemper hat mit Gabriele Winker und Nina Degele, den beiden Autorinnen des Buches „Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten“ im April 2010 per E-Mail folgendes Interview geführt

Zunächst: Ich habe mich sehr über Ihr Buch gefreut. Der Aufbau schafft es, sowohl die Ebenen als auch die verschiedenen Formen von Unterdrückung und Diskriminierung in eine Matrix logisch zusammen zu bringen. Wie entstand die Idee zu diesem Buch?

Zunächst freuen wir uns natürlich über Ihre Einschätzung, dass es uns mit dem Buch gelungen ist, die Verwobenheit unterschiedlicher Diskriminierungen auf drei Ebenen aufzuzeigen. Dies war exakt auch der Ausgangspunkt unserer bereits über drei Jahre andauernden Kooperation. Als feministische Soziologinnen sehen wir uns von zunehmenden sozialen Ungleichheiten, damit einhergehenden Diskriminierungen, Abwertungen entlang vielfältigster Differenzierungskategorien herausgefordert. (mehr…)

Kapitalismuskritik ohne Nebenwiderspruch

Von Kendra Eckhorst

„Ihr könnt an Queers und Feminist_innen nicht vorbei“, lautete eine politische Ansage an die kapitalismuskritische Bewegung. Nicht Tauschwert oder Fetischcharakter standen im Mittelpunkt des Events „Who cares?“, das Anfang März in Berlin zur Diskussion über Queerfeminismus und Ökonomiekritik lud. Die Frage „Wer kümmert sich um wen und zu welchen Konditionen?“ stand im Zentrum und ging weit über das immer noch klassische Verständnis der Kapitalismuskritik hinaus, die häufig nur den Antagonismus von Arbeit und Kapital gelten lassen will. Geschlecht, Rollenerwartungen, Begehren und Herkunft wurden auf diesem Event der Unsichtbarkeit entrissen und aus unterschiedlichsten Aspekten betrachtet und auseinander genommen. (mehr…)

Ohne Netz – die Erfahrung von in der Arbeiterklasse aufgewachsenen Frauen

Von Olaf Götze

Das Buch „Without A Net – the female experience of growing up working class“, was übersetzt bedeutet „Ohne Netz – die Erfahrung von in der Arbeiterklasse aufgewachsenen Frauen“ ist eine beeindruckende Sammlung von 30 Geschichten unterschiedlicher Frauen, die allesamt eines gemeinsam haben: Sie wuchsen in armen Verhältnissen auf und verarbeiten diese Erlebnisse und Erfahrungen in ihrer ganz eigenen, unverkennbaren Sprache. Michelle Tea hat dieses Buch zusammengestellt und es geschafft mit den kurzen Episoden aus dem Leben ganz unterschiedlicher Frauen das Gefühl zu vermitteln, was es heißt, in der amerikanischen Unterschicht aufgewachsen zu sein, doppelt oder dreifach benachteiligt zu werden und auch den Aufstieg zu schaffen, ohne jedoch jemals die eigene Herkunft ganz hinter sich lassen zu können. (mehr…)

Diwshwasher 2 Race, Class, Gender …

Die zweite Ausgabe des Dishwasher ist da! Die Texte stehen nun auch im Netz.
Titelblatt DW 2

Weitere Informationen: (mehr…)

The Next Dishwasher

Call for Paper

Fürs nächste Semester ist auch der nächste Dishwasher geplant! Themenschwerpunkt ist diesmal „Race, Class, Gender …”. Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede zeigen sich bei Diskriminierungen auf Grund von Geschlecht, Ethnie und Klasse bzw. deren Anerkennung in der Gesellschaft? Sind „Postive Maßnahmen“ / „Affirmative Action“ geeignet den Privilegierungen bestimmter Gruppen entgegenzuwirken? Wie verhalten sich die Diskriminierungsformen zueinander? Vernachlässigen „Diversity Management“-Projekte klassenspezfische Probleme? Sind Identitätspolitiken sinnvoll oder führen sie zu problematischen Substanzialisierungen und Essentialisierungen? Macht es Sinn vom „Wir“ zu sprechen? Bedarf es einer Solidarität der diskriminierten Gruppen untereinander oder beschneidet das deren Autonomie?
Einsendeschluss ist der 01.05.2010. Bitte sendet uns Texte (ca. 10.000 – 20.000 Zeichen) zum Themenbereich Diskriminierungsformen und deren Überschneidungen: asta.fikus@uni-muenster.de




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