Tag-Archiv für 'tagung'

Anti-Bias-Tage in Oldenburg 7-9.10.2011

Anti-Bias-Tage Oldenburg

Mitteilung aus Oldenburg:

„Die Anti-Bias-Tage widmen sich dem Anti-Bias-Ansatz und damit allen Menschen, die gegen Diskriminierung und gesellschaftliche Schieflagen (weiter) aktiv werden wollen. Im Rahmen der Tagung wollen wir eine Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Zugängen zum Ansatz ermöglichen. Wir wollen Projekte und Handlungsfelder der Anti-Bias-Arbeit sichtbar werden lassen und den Ansatz erlebbar und bekannter machen. Dies beinhaltet das Angebot, sich über Austausch, Solidarisierung und gemeinsame Perspektivarbeit in der Handlungsfähigkeit gegen Diskriminierung zu stärken. Dabei ist die leitende Idee der Tagung, die Anti-Diskriminierungsarbeit in diversen pädagogischen und politischen Arbeitsfeldern zu stärken, Mitstreiter_innen zu gewinnen und Akteur_innen zu vernetzen.“ (mehr…)

Weitere Konferenzen für Working Class/ Poverty Class Academics geplant

Pressemitteilung

Erstmals in Deutschland tagte an der Universität Münster am ersten Juli-Wochenende die 15. Konferenz der Working Class/ Poverty Class Academics (WCPCA). Lehrende, Studierende und an der Hochschule Beschäftigte nichtakademischer Herkunft diskutierten gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen Zustände an Hochschulen, die kulturell, sozial und materiell von Mittel- und Oberschicht dominiert werden. Dort stellten sich Selbstorganisationen von studierenden ArbeiterInnenkindern vor. Probleme der Bildungsbenachteiligung zeigten sich hier in konkreter Deutlichkeit. So wurde berichtet, dass HauptschullehrerInnen sich weigerten, Bildungsgutscheine für Nachhilfeunterricht zu unterzeichnen, auch seien Latinum-Nachweise Bildungsbarrieren für Studierende des Zweiten Bildungsweges. Begabtenförderwerke hätten Sensibilisierungsbedarf für studierende ArbeiterInnenkinder. „Eine kritische Selbstorganisierung von ArbeiterInnenkindern im Bildungssystem ist dringend notwendig“, fasste Tagungsleiter Andreas Kemper zusammen. „Die Zusammenarbeit mit Stiftungen, dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) und Universitätsleitungen sollte ausgebaut werden.“ Die 16. internationale WCPCA-Tagung findet 2012 in North Dakota, USA, statt. Konferenzteilnehmer Prof. Jim Vander Putten von der Universität Little Rock, Arkansas, ist hier Ansprechpartner. Da großer Gesprächsbedarf besteht, findet 2012 zusätzlich eine deutschsprachige Tagung statt. Interessierte können sich an das Magazin für studierende ArbeiterInnenkinder „The Dishwasher“ wenden.

Kontaktadressen:
http://dishwasher.blogsport.de
http://wcpca.wordpress.com
http://www.workingclassacademics.org

15. Working Class Academics Tagung

Heute, Freitag, 08.07., gehts los. Um 14 Uhr. Gäste aus Little Rock/ Arkansas und München sind schon da. Wir treffen uns in der Scharnhorststr. 121, im Institut für Soziologie, voraussichtlich Raum 454, nähere Infos gibts im Foyer. Es ist auch möglich zu den einzelnen Veranstaltungen zu kommen. Das Programm findet sich auf der Tagungsseite.
Bis später!

WCPCA-Tagung 8.-10.07. Münster

Vom 8.-10.Juli 2011 findet die 15. Tagung der Working Class / Poverty Class Academics am Institut für Soziologie in Münster statt. Weitere Infos finden sich unter http://wcpca.wordpress.com
Tagungsplakat

Zweite Jenaer Klassenkonferenz

Am 1. und 2. Juni findet in Jena die Zweite Jenaer Klassenkonferenz statt. Anhand von drei Orten – Stuttgart, Neukölln, Hamburg – werden aktuelle Streitthemen auf ihren klassenspezifischen Gehalt untersucht und diskutiert: bürgerlicher Protest (Stuttgart 21), Migration und Klasse (Neukölln, Sarrazin-Debatte) und Bildungspolitik der Privilegierten (Hamburger Schulstreit).

„Klassen, Kultur und symbolische Herrschaft — Gesellschaftsdiagnose nach Pierre Bourdieu“

In Freiburg findet am 7. und 8. Oktober 2011 die Konferenz „Klassen, Kultur und symbolische Herrschaft — Gesellschaftsdiagnose nach Pierre Bourdieu“ statt.
Weiter zur Tagungsankündigung/ Call for paper.

NRW-Bildungskonferenz (GEW/DGB)

In Bochum findet am Donnerstag, 17.02., und Freitag, 18.02., ein Bildungskongress von GEW-NRW und DGB-NRW statt. Bochumer Kongress 2011. „Bildung: Schlüssel zur Zukunft“ Bis zum 31. Januar kann man sich anmelden. Der Kongress findet an der Uni Bochum statt.

CfP Race, Gender, Class Conference New Orleans

Race, Gender & Class Journal
via WCPCA-EMail-List

Dear RGC supporters and Activists,

We are very honored and proud asking you to be part of the 2011 RGC [“Race, Gender, Class“] Conference at New Orleans (see flyer attached). This conference is very important from a RGC approach, as we try to understand the way the Obama administration’s successes and failures affect the racialized, gendered, and classed experiences of those living in the United States and abroad. (mehr…)

Working with Working-Class Students

Über das E-Mail-Netzwerk der Working-Class-Poverty-Class-Academics (WCPCA) bin ich auf folgenden Artikel aufmerksam gemacht worden: Working with Working-Class Students . Das WCPCA-Netzwerk existiert bereits seit über 15 Jahren. Einmal jährlich wird vom WCPCA zudem eine Tagung organisiert. Die nächste Tagung findet im Sommer 2011 in Deutschland statt.

Hier kannst du der WCPCA-Emailgroup beitreten


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WCPCA Conference 2011

Von Andreas Kemper

2011 wird die WCPCA-Conference erstmals in Deutschland stattfinden. WCPCA heißt „Working Class / Poverty Class Academics“ und meint einen informellen internationalen Zusammenschluss von Akademikern und Akademikerinnen mit einer sogenannten „niedrigen“ sozialen Herkunft. Hier entsteht ein Blog zur Konferenz.
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Kapitalismuskritik ohne Nebenwiderspruch

Von Kendra Eckhorst

„Ihr könnt an Queers und Feminist_innen nicht vorbei“, lautete eine politische Ansage an die kapitalismuskritische Bewegung. Nicht Tauschwert oder Fetischcharakter standen im Mittelpunkt des Events „Who cares?“, das Anfang März in Berlin zur Diskussion über Queerfeminismus und Ökonomiekritik lud. Die Frage „Wer kümmert sich um wen und zu welchen Konditionen?“ stand im Zentrum und ging weit über das immer noch klassische Verständnis der Kapitalismuskritik hinaus, die häufig nur den Antagonismus von Arbeit und Kapital gelten lassen will. Geschlecht, Rollenerwartungen, Begehren und Herkunft wurden auf diesem Event der Unsichtbarkeit entrissen und aus unterschiedlichsten Aspekten betrachtet und auseinander genommen. (mehr…)

Frühkindlicher Kita-Besuch hilft gegen Benachteiligung

Von Andreas Kemper
Pünktlich zum Start der Bildungsmesse „didacta“ in Köln legt das „Institut der deutschen Wirtschaft“ in Köln eine Studie vor, nach der sich Investitionen in frühkindliche Bildung lohnen. „Die Förderung der Kinder in den Jahren null bis sechs ist am wichtigsten“, sagt hierzu Professor Wassilos Fthenakis, Präsident des didacta-Verbandes. Wir hatten dieses Thema bereits vor wenigen Tagen, da eine weitere Studie zum Schluss kam, dass das BIP um zehn Prozent erhöht werden könnte, wenn der Staat leistungsschwächere Schüler_innen besser fördern würde. Frühkindliche Förderung ist wichtig, aber arme Familien können sich oftmals die Kita-Gebühren nicht leisten. (mehr…)

Interview mit Michael Hartmann zu Bologna und Protesten

Michael Hartmann, Eliteforscher aus Darmstadt, ist zu einem Podiumsdiskussion am 13. März im Rahmen des „Bologna-Burns-Gipfel“ nach Wien eingeladen worden. Im Vorfeld fand ein Interview statt zu Fragen der sozialen Selektion und der Elitenreproduktion, Unterschieden zwischen deutschen und österreichischen Unis – auch hinsichtlich der jüngsten Protestaktionen – und den Möglichkeiten politisch aktiv zu arbeiten. Auf der Seite unsereuni.tv finden sich weitere spannende Videos zum Thema.

„Gleiche Chancen in der Bildung“

Von Andreas Kemper

Das 8. Bildungssymposium in Thüringen stellt die Bildungsbenachteiligung in den Mittelpunkt

Das Bildungssymposium in Thüringen thematisiert die Überwindung sozialer Ungleichheiten unter dem Motto: „Gleiche Chancen in der Bildung“. Das 8. Bildungssymposium wird organisiert vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien an der Universität Erfurt. Nach eigener Auskunft nimmt das Symposium damit die Forderung des UN-Sonderberichterstatters für das Menschenrecht auf Bildung, Vernor Muñoz, auf. Dieser hatte mit Blick auf den Zusammenhang von Bildungserfolg und sozialer Herkunft gerechtere Bildungsmöglichkeiten für jedes Kind gefordert. (mehr…)

Who cares? Queer-feminismus und Ökonomiekritik

4. bis 6. März 2010 in Berlin.
„Wir freuen uns, Euch mit einem 24- teiligen Programm zu unserem Diskussions- und Vernetzungsevent in die Werkstatt der Kulturen und in den Jugendclub Manege einzuladen. Dieses Programm ist das Ergebnis eines längeren Prozesses queer-feministischer und ökonomiekritischer Auseinandersetzungen auf dem Stand heutiger akademischer und aktivistischer Debatten und hoffentlich über diese hinaus. (mehr…)




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